Storchenfreunde Oettingen / Nördlingen

Eine Nachlese aus dem Nördlinger Ries

Rückblick im Storchenjahr 2026

Nachlese mit vielen Seiten, gefüllt mit guten und schlechten Tagen.

HeimkehrNachwuchsAufbruch
01

Erinnerung

Ein Abschied, der bleibt

Nördlingen und das traurige Ende einer langjährigen Traditionsgemeinschaft, damit möchte ich beginnen. Denn – sie sind ein Teil der Natur und auch Kultur in und um die romantische Stadt:

Das Traditionspaar seit 2006, damals vom „Hinderer Haus“ auf das Tanzhaus versetzt, ein Elternteil hat sich heuer schwer verletzt – von einem Bein ein Teil vom Unterschenkel verloren. Bei der Beringung der Jungstörche stand er unerwartet vor uns. So bekommt man manchmal traurige Dinge zu sehen, die man von der Ferne oftmals nicht entdeckt.

Kurz erzählt: Seit vielen Tagen wurde er beobachtet - langsam laufend auf den Wiesen - dann sitzend auf den Dächern - fliegend Richtung Nördlingen.

Ihm fehlt ein Stück vom Unterschenkel mit dem Fuß von einem Bein. Aus welchem Nest stammt er, wo ist er Zuhause? Viele Fragen ohne Antwort - denn in den Nestern schien alles in Ordnung.

Am Tag der Beringung am 5. Juni, das Nördlinger Traditionsnest auf dem Tanzhaus, der Jungstorch war unser erstes Ziel. Und siehe da, hier stand er vor uns in seinem Horst, der Verletzte. Er sprang sicher auf das Dach, hob anschließend ab in die Lüfte.

Das Fliegen hat noch geklappt, das Landen wurde schwierig, die Futtersuche anstrengend – er hat es nicht geschafft. Nach ein paar Tagen in Pflege ist dieser/unser Nördlinger Glücksbringer über den Regenbogen gewandert.

Sechs Eier – fünf Küken – eines wurde großgezogen, so sah es auf dem Horst auf dem Tanzhaus heuer aus. Dieses Küken entwickelte sich prächtig zum Jungstorch.

02

Neue Wege

Fünf geflügelte Botschafter

„Senderstörche“ - Neues wurde heuer ausprobiert, ein Prototyp. Fünf der Jungstörche im Nördlinger Ries bekamen außer dem Elsa Ring noch einen zweiten, den sogenannten Senderring.

Nördlingen, der Jungstorch auf dem Tanzhaus, er hat nicht nur den „Elsa Ring“ bekommen, sondern auch einen Senderring mit Solarzelle. Er ist jetzt mit dem Namen „Daniel 12769 AHN68“ in der Animal Tracker App notiert. Jeder Handy – Besitzer kann sich die App kostenlos herunterladen. Den zweiten Senderring trägt einer der beiden Jungstörche auf dem zweiten Nest der Beck`schen Buchdruckerei mit dem Namen „Wendelstein 12770 AHN66“.

In Oettingen tragen in diesem Jahr zwei Jungstörche jeweils einen Senderring: „Albrecht 12766 AFE62“ aus dem Horst auf dem Prinzessinnenbau neben dem Schloß - „Wörnitz 12767 ACW97“ aus dem Nest vom Röttger Haus in der Schloßstrasse, dem Oettinger Traditionsnest.

Auhausen - der fünfte Senderring wurde einem Jungstorch aus dem Nest vom Schnitker Haus (neben der Klosterkirche) angelegt: „Godehard 12768AHN58“. Alle Namen haben einen Bezug zum jeweiligen Brutort. Auf der „Animal Tracker App“ kann man dann die Reise in den Süden verfolgen, und auch weiterhin was sie so treiben und wo sie in etwa zwei bis drei Jahren ihre eigene Familie gründen werden. Diese FÜNF Glücksbringer sind sozusagen geflügelte Botschafter für das Nördlinger Ries.

Leider noch ein trauriger Nachsatz: Jungstorch "Daniel" - er gilt als vermisst, sein Sender meldet sich nicht mehr. Das letzte Zeichen seiner Reise ins Winterquartier kam am 25. Juli aus Richtung Unterschneidheim.

03

Frühjahr 2026

Heimkehr, Brut und Unwetter

Wie alles begann im Jahr 2026: Im Nördlinger Ries unterwegs Mitte Februar 2026. Die Rückreisewelle, die Heimkehr der Glücksbringer ist in vollem Gange, der Frühling steht in den Startlöchern. Noch sind viele Wiesen überschwemmt. Die Schneeschmelze und der viele Regen, das typische Winterhochwasser im Landkreis Donau - Ries, das macht es aus.

Die Störche waten auf den nassen Wiesen – Reiher leisten ihnen Gesellschaft. Hunger müssen sie nicht leiden. Die Mäuse wollen nicht ertrinken, verlassen ihr Nest im Erdreich – und schon stehen die Störche bereit. Wahrlich eine köstliche Futterquelle. Das ist der natürliche Kreislauf in der Welt der Tiere. Nördlingen beherbergt 26 Storchenpaare, wobei eines ein sogen. Spielnest war (Weinmarkt 9) – fix und fertig gebaut – mit Nistmaterial ausgepolstert – und tagelang gebrütet, so sah es jedenfalls aus. ABER nie war darin ein Ei zu sehen, eine Brut demzufolge sowieso nicht. So hat Nördlingen 2026 tatsächlich 25 Nester mit erfolgreicher Brut. 19 Brutpaare innerhalb der Stadtmauer rund um die Kirche St. Georg mit dem Kirchturm Daniel – außerhalb sind es 6 Storchenpaare auf sechs Horsten. Das kurioseste Nest ist wohl das mit dem Sonnen - bzw. Regenschirm unter der Sirene auf dem Tanzhaus. Die breite Treppe macht es möglich. Nicht vergessen darf man das Unwetter über dem Ries am 31. Mai. Bäume und auch Storchennester wurden Opfer dieser gewaltigen, kurzen Schlechtwetterlage. Auf dem Hallgebäude, zwei Nester mitsamt den Jungstörchen wurden hier in die Tiefe gerissen. Da kam jede Hilfe zu spät.

Oettingen beherbergt heuer 49 Storchenpaare. Nester wurden innerhalb der Stadt mit behördlicher Genehmigung abgebaut, neue Standorte geschaffen. Zum Oettinger Brutergebnis der Störche: Neun Nester zeigten nach erfolgreicher Brut nach ein paar Tagen doch wieder leere Nester. Was ist/war die Ursache? Futtermangel? Hitzewelle? Klimawandel, die Natur greift ein, regelt alles nach ihren eigenen Gesetzen.

Weißstörche und Graureiher zwischen den Zweigen eines Baumes in Oettingen
© Heidi Källner
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Verborgene Lebensräume

Das Geheimnis der Bäume

Das Geheimnis der Bäume . . . Fessenheim - auf einem Baum am Ufer der Wörnitz hinter grünen Gardinen versteckt und gut geschützt - zwei Jungstörche wuchsen hier auf.

Baumnester auch in Nördlingen, hoch droben in den Kronen, geschützt und kaum einsehbar, durch Zufall entdeckt, drei an der Zahl – zwei am Rande der Kaiserwiese, eines in einem Garten in der Polizeigasse. Vielleicht waren es auch mehr? Die Natur steckt voller rätselhafter Geheimnisse.

Der Hofgarten in Oettingen, er scheint für die Bringer des Glücks eine besondere Anziehungskraft zu haben. Sieben Paare haben sich in den Baumkronen im Hofgarten häuslich eingerichtet und erfolgreich gebrütet, und das in freundschaftlicher Nachbarschaft die Aussichtsplätze mit den Graureihern geteilt. Vier Paare dieser Spezies bildeten hier mit den Störchen eine nicht ganz übliche, aber doch besondere Wohngemeinschaft.

Neuzugänge gab es in Schwörsheim, bei der Wennenmühle und auch in Pflaumloch mit jeweils einem Storchenpaar. Deiningen und auch Bühl, hier hat sich die Zahl der Storchenpaare auf jeweils vier Horste erweitert. Die versteckten Nester - von der Straße aus nicht zu sehen und dazu noch ohne "Baugenehmigung", die Glücksbringer schaffen alles, der Wille ist da, die Technik vollkommen. Versteckt hinter manch drahtigem Abweiser, über eiserne Treppen, zwischen Spalten, das alles auf hohen Dächern.

Nicht nur in Nördlingen und Oettingen, überall treiben sie ihr charmantes Spiel mit ihrem ganz persönlichem Verständnis zur natürlichen Bauweise – Nester bauen, das ist ihr Hobby.

Zwei Weißstörche in einem noch kahlen Baum in Oettingen, darunter ein Graureiher
© Heidi Källner
Weißstörche auf einem Baumnest über den Dächern von Nördlingen
© Heidi Källner
Ein Weißstorch mit Jungstörchen in einem grünen Baumnest bei Rudelstetten
© Heidi Källner
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Hilfe vor Ort

Ein Sommer voller Einsätze

Das Jahr 2026, es war ein besonders hartnäckiges Jahr. Viele Einsätze, Bergungen mit Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr Nördlingen und Oettingen, und auch der Polizei, die Glücksbringer hielten uns auf Trab – die kleine Gruppe der Storchenfreunde. Der heiße, trockene Sommer Vieles war im Ausnahmezustand. Früher als all die Jahre zuvor versuchten heuer die ersten Jungstörche aus den Nestern zu flüchten. Bühl – Deiningen – Möttingen – Nördlingen – Oettingen, überall das gleiche Geschehen. Durst und Hunger waren wohl die Ursache. Manch Jungstorch schaffte es, der nächste wiederum – ausgehungert und kraftlos – die Landung zwischen den Häusern in engen Gängen, der rettende Einsatz ganz schön schwierig. Auch in manchem kaum zugänglichen Hinterhof, oder im Schneefanggitter stundenlang hilflos kauernd. Das Telefon stand tagelang rund um die Uhr nicht still, die helfenden Hände allzeit bereit. Da war auch die Pflegestelle für manchen „Unglücksraben“ der rettende Anker, denn flügge waren einige von ihnen noch nicht.

Die Bilanz 2026 der ausgeflogenen Jungschar, sie kann sich trotz manchem Verlust wahrlich als ein erfolgreiches Jahr sehen lassen, die Zahlen sprechen dafür:

Drei Jungstörche in einem Nest auf einem Dach in Nördlingen
© Heidi Källner
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Zahlen, die Hoffnung machen

Die Bilanz des Storchenjahres

218 Jungstörche aus 109 Nestern im Nördlinger Ries – dazu gehören 24 Ortschaften

218Jungstörche
109Nester
24Ortschaften
Alerheim2
Wennenmühle2
Auhausen3
Bühl8
Deiningen6
Ebermergen3
Fessenheim3
Harburg4
Heroldingen2
Holzkirchen3
Lochenbach3
Löpsingen6
Megesheim3
Möttingen7
Munningen6
Nördlingen45
Oettingen94
Pfäfflingen2
Pflaumloch0
Reimlingen1
Rudelstetten4
Schwörsheim1
Wemding4
Wörnitzostheim6
Mehrere Weißstörche und Nester auf den Dächern von Nördlingen
© Heidi Källner
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Abschied vom Ries

Der frühe Aufbruch in den Süden

So geht jedes Storchenjahr irgendwann wieder zu Ende, erzählt seine eigenen Geschichten, nichts wiederholt sich. Die Pfleglinge, gut gefüttert, gesund und mobil, sie wurden wieder ausgewildert. Und auch hier, zum eigentlich normalen und sonst üblichen Ende dieser Saison der Rückreisewelle, die eindrucksvollen Bilder mit vollen Dächern in der blauen Stunde gegen Abend als Sammelstelle in den Rieser Ortschaften, das abendliche Schauspiel der einschwebenden „Klapper“ Störche – sie fehlten - heuer war alles anders.

Früh, sehr zeitig verabschiedeten sich die Rieser Störche in flussnahe Täler, suchten die Gemeinschaft mit ihresgleichen. Der Bucher Stausee, in diesem Naturschutzgebiet im angrenzenden Württemberg, hier wurde gebadet, das Gefieder gepflegt, entspannt gechillt. Über 100 Glücksbringer boten ein friedliches Bild voller Zufriedenheit und Wohlgefühl. Die Rieser Jugend mit dem Sender am Bein, sie zeigte ganz deutlich den Beginn der Reiseroute in den Süden – nicht der Wärme wegen, Futter - und auch Wassermangel waren hier wohl der Auslöser.

Anfang August gaben sie die ersten Zeichen schon aus der Ferne: Wendelstein aus Spanien, Wörnitz noch ganz nah bei Harburg – kurz darauf schon am Bodensee, Albrecht aus Südfrankreich, Godehard war kurz in der Schweiz – dann wieder zurück auf die deutsche Seite vom Bodensee. Ja und der Daniel, er macht uns Sorgen. In der Nähe von Unterschneidheim kam die letzte Meldung. Vielleicht ist der Sender einfach verlorengegangen . . . Mitte August, die Jugend meldet sich aus der Schweiz, Frankreich und Spanien - die ältere Generation, die der Reise erfahrenen Störche, sie verweilen noch in Deutschland.

Ende August: Albrecht, Godehard und Wendelstein, ihre Sender melden sich aus Marokko, die Meerenge von Gibraltar gut geschafft. Es ist wahrlich erstaunlich, faszinierend, macht sprachlos was die Jugend in ihrem noch so kurzen Leben so schnell meistert. Ein Leben entsteht - das Ei ist gelegt – wird bebrütet – es schlüpft – wächst, entwickelt sich in kurzer Zeit vom Küken zum Jungstorch – hüpft – springt – fliegt . . . Fliegt – aber wohin? Von den Eltern lernen sie es nicht. „Ich muss los“, das Erbgut meldet sich, der innere Kompass gibt die Richtung an. Auf der Reise nutzen sie die Sonne, das Magnetfeld der Erde und auch markante Landschaften wie Küsten oder Flüsse. Unterwegs treffen sie auf andere Störche, bilden zusammen Trupps – und die Reise geht gemeinsam weiter. Das Erbgut, die Information „auf geht`s“ und auch die Himmelsrichtung, alles ist fest in den Genen der jungen Vögel festgeschrieben. Faszinierende Tierwelt . . . Albrecht – Daniel - Godehard - Wendelstein - Wörnitz und all die anderen

Die Jugend 2026, die mit dem Senderring, das sind: Godehard 12768 AHN58 – aus Auhausen Wörnitz 12767 ACW97 – aus Oettingen Albrecht 12766 AFE62 – aus Oettingen Wendelstein 12770 AHN66 – aus Nördlingen Daniel 12769 AHN68, der Nördlinger, sein Sender ist verstummt, sein Standort ungewiss. Jakob 12605 AHK49, der Nachzügler aus Oettingen

Eine große Gruppe Weißstörche am Bucher Stausee
© Heidi Källner
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Animal Tracker

Sechs Wege, die wir begleiten

Auhausen

Godehard

12768 AHN58
Oettingen

Wörnitz

12767 ACW97
Oettingen

Albrecht

12766 AFE62
Nördlingen

Wendelstein

12770 AHN66
Nördlingen

Daniel

12769 AHN68

Sender verstummt, Standort ungewiss

Oettingen

Jakob

12605 AHK49

Nachzügler des Storchenjahres

Am 22. August, auf in die Freiheit . . . die Nachzügler der Jungstörche - viele Tage der Pflege waren nötig um sie auf "Vordermann" zu bringen. Heute war der perfekte Tag. Die Hitzewelle vorbei, laue Winde für den Auftrieb, feuchte Wiesen für die Nahrung - Mauselöcher vor dem Schnabel . . .

Senderring und ELSA-Ring am Bein eines Weißstorches
© Heidi Källner
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Pflege und Auswilderung

Zurück in die Freiheit

Das Storchenjahr könnte jetzt zu Ende sein – ABER – da gibt es noch einen Nachzügler, der letzte in der Reihe der Rieser Jungstörche. Jakob 12605 AHK49, er stammt aus dem Nest Nr. 5 auf der VHS auf dem Giebel über der Schloßstrasse. Mutig aber viel zu früh sprang er aus dem Nest, landete auf dem Schloßplatz, nicht verletzt aber völlig ausgehungert. Drei Wochen aufpäppeln in der Pflegestation Karin Rentschler, das war seine Rettung. Und nicht nur das, als allerletzter Rieser Pflegling bekam auch dieser Glückspilz einen Solar Senderring verpasst – das Auswildern ist geschehen – seine Reise, sein Leben, wir können ihn rein theoretisch mit der Animal Träcker App begleiten. So ist Jakob der sechste Jungstorch mit einem Senderring als geflügelter Rieser Botschafter unterwegs. Wie weit er es als Nachzügler noch schaffen wird? Wir werden ihn im Auge behalten. Mach`s gut Kleiner – Jakob 12605 AHK49 - pass auf dich auf.

Die Sterblichkeit der Jungstörche auf ihrer ersten Reise in den Süden ist relativ hoch. Etwa die Hälfte bis zwei Drittel der Jungstörche überleben das erste Lebensjahr nicht. Sie verunglücken nicht nur während des Zuges, sondern auch vorher und nachher. Es passiert durch Nahrungsknappheit, Stromleitungen und Kollisionen. Auch das Wetter spielt eine große Rolle.

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Was bleibt

Gefahren, Winterstörche und neue Hoffnung

Das Ende, das wird es wohl nicht geben, denn ganz vorbei ist es in Wirklichkeit nie. Winterstörche, so nennt man sie, die Daheimgebliebenen. Wenn die Winter weiterhin mild bleiben, das Futterangebot noch reicht, solange bleiben auch einige Überwinterer in unserer Nähe, sparen sich die anstrengende Reise in den Süden.

Nachlese zum Senderstorch

Das kleine eckige Kästchen am Bein

Nachlese zum Thema Senderstorch - das kleine "eckige Kästchen" am Bein über der Ferse: Ein neuer Storchenring wurde heuer ausprobiert, ein Prototyp. In diesem ist ein kleiner GPS - Sender mit Fotozelle und einem kleinen Energiespeicher eingebaut. Mit diesem kleinen Sender kann man u.A. die Aufenthaltsorte des besenderten Storches nachverfolgen und daraus weitere Erkenntnisse über das Verhalten der Störche gewinnen. Die Beinfreiheit im Senderring ist nahezu identisch mit der, wie sie im langjährig erprobten ELSA-Ring auch vorhanden ist. Die äußere Form des Senderringes ist noch quadratisch. Beim Sitzen und Liegen dreht sich der Senderring automatisch in die Position. Von der mechanischen Belastung des Storchenbeines verhalten sich die neuen Senderringe und die bewährten ELSA-Ringe nahezu gleich.

„Das Ende, das wird es wohl nicht geben, denn ganz vorbei ist es in Wirklichkeit nie.“
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